Workshops
Herzliche Einladung zu meinen nächsten Workshop, Samstag 14. November 2026, 10-13 Uhr, in 75015 Bretten. Bitte melde dich per Email an, ich schicke dir dann alle Links und den genauen Veranstaltungsort zu. Wenn du Fragen hast, schicke mir auch gerne eine Email. Ich rufe auch gerne zurück.
Was im Team oft Unsichtbar Bleibt
Samstag 14. Nov. | 10-13 Uhr | 75015 Bretten | 45€
Unsichtbare Beiträge erkennen. Zusammenarbeit neu betrachten.
Wenn wir darüber sprechen, was jemand beruflich in ein Team einbringt, denken wir meist zuerst an Qualifikationen, Berufserfahrung, Fachwissen oder die Aufgaben, für die diese Person eingestellt wurde.
Aber vielleicht bringen wir noch viel mehr mit.
Vielleicht bist du die Person, die ganz selbstverständlich dafür sorgt, dass Menschen an einem Strang ziehen. Vielleicht behältst du die Richtung im Blick. Vielleicht bemerkst du, wenn Informationen fehlen, wenn Ressourcen nicht sinnvoll eingesetzt werden oder wenn etwas in der Zusammenarbeit nicht mehr rund läuft.
Und vielleicht würdest du einiges davon niemals als Kompetenz bezeichnen – gerade weil es für dich selbstverständlich ist.
Genau darum geht es in diesem Workshop.
Die 12 Penta-Kompetenzen
Im Human Design gibt es mit der sogenannten Penta eine Betrachtungsweise für die Dynamik kleiner Gruppen von drei bis fünf Menschen.
Dabei werden zwölf bestimmte Tore betrachtet, denen im Penta-Kontext unterschiedliche Funktionen innerhalb einer Gruppe zugeordnet werden. Das Spannende daran: Die Bedeutung dieser Tore im Penta ist nicht einfach dieselbe wie ihre Bedeutung im individuellen Human Design.
Die Idee dahinter ist vielmehr, dass bestimmte Fähigkeiten und Dynamiken gerade dann sichtbar werden, wenn Menschen miteinander arbeiten.
Im Workshop schauen wir uns diese zwölf Penta-Kompetenzen an und nutzen sie als Perspektive, um etwas genauer hinzusehen: Was bringe ich möglicherweise ganz selbstverständlich in eine Gruppe ein?
Was wir gemeinsam untersuchen
Du brauchst keinerlei Human-Design-Vorkenntnisse. Wenn du dein eigenes Human Design Chart hast, kannst du es gerne mitbringen. Alternativ, kann ich es auch gerne für dich mitbringen. Wir schauen, welche der zwölf Penta-Tore darin aktiviert sind und nutzen sie als Ausgangspunkt für deine eigene Beobachtung.
Dabei beschäftigen wir uns insbesondere mit vier Fragen:
Was bringe ich zusätzlich zu meinen offensichtlichen beruflichen Fähigkeiten in ein Team ein?
Welche Beiträge entstehen vielleicht eher nebenbei – und werden gerade deshalb leicht übersehen?Welche der zwölf Penta-Kompetenzen finde ich in meinem eigenen Chart wieder?
Und erkenne ich etwas davon tatsächlich in meinem Erleben mit anderen Menschen?Was verändert sich, wenn ich diese Beiträge bewusst wahrnehme?
Gibt es Fähigkeiten, die ich bisher kaum genutzt habe? Könnte ich sie bewusster einbringen? Und was bräuchte ich vielleicht, um das tun zu können?Erwarte ich möglicherweise gerade das von anderen, was für mich selbst besonders selbstverständlich oder wichtig ist?
Könnte etwas, worüber ich mich in einem Team immer wieder ärgere, auch etwas darüber erzählen, worauf ich besonders achte – oder was ich selbst beitragen könnte?
Diese letzte Frage finde ich persönlich besonders spannend. Sie ist nicht im Human Design Penta Konzept enthalten, sondern eine Vermutung, die ich habe. Wir werden sie gemeinsam untersuchen.
Wenn du ein Team führst
Auch als Führungskraft kannst du mit dieser Perspektive auf dein Team schauen – ohne die Human Design Charts deiner Mitarbeitenden zu benötigen.
Vielleicht gibt es jemanden, der immer wieder nach einer klaren Richtung fragt. Jemanden, der sehr genau auf Zahlen oder Ressourcen schaut. Jemanden, der das Team im Hintergrund zusammenhält. Oder jemanden, der darauf achtet, dass Informationen dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
Manches davon fällt uns erst auf, wenn die Person fehlt. Und manches, was im Arbeitsalltag vielleicht sogar als anstrengend wahrgenommen wird, könnte aus einer anderen Perspektive betrachtet vielleicht auch ein wertvoller Beitrag zur Gruppe sein.
Das Human Design Penta gibt uns hier keine Diagnose für Teams. Es gibt uns vielmehr Begriffe und Fragen, mit denen wir genauer beobachten können.
Worum es mir mit diesem Workshop geht
Ich möchte dir nicht erzählen, dass Human Design „die Wahrheit“ über dich oder dein Team kennt.
Ich möchte Human Design als eine Perspektive nutzen, mit der wir Dinge sichtbar machen können, die im Arbeitsalltag leicht unter der Oberfläche bleiben.
Denn wenn wir etwas erkennen, können wir es benennen. Wenn wir es benennen können, können wir darüber sprechen. Und wenn wir darüber sprechen können, können wir anfangen, bewusst damit zu arbeiten.
Vielleicht gehst du deshalb nach diesen drei Stunden nicht nur mit neuem Wissen über zwölf Human Design Tore nach Hause. Sondern mit einem etwas anderen Blick auf das, was du selbst in eine Gruppe einbringst – und auf die Menschen, mit denen du arbeitest.